Wir freuen uns!

Als wir im Februar 2017 angesprochen wurden, beim Projekt von OUTLAW.die Stiftung mitzuwirken, haben wir sofort zugesagt. Es war uns sofort klar, dass unsere Lesung perfekt in das Konzept des Projektes „Mit Sicherheit gut ankommen“ passte.

Worum es geht

Aus dem Projektflyer von „OUTLAW.die Stiftung“:

Den Kern des Projekts bildet die Reise von zwei Schiffen mit mehreren Stationen in Hafenstädten entlang der deutschen Nordseeküste und kreuz und quer durch Deutschland über Flüsse und Kanäle im Sommer 2017. Auf den Schiffen befinden sich 70 Bronzefiguren des dänischen Künstlers Jens Galschiøt. Ziel dieses sozial-kulturellen Projektes ist es, mit einem „Hingucker“ und mit den Veranstaltungen und Aktionen entlang der Route Gelegenheiten zu bieten, sich mit dem Flüchtlingsthema auf eine andere Weise als gewohnt auseinander zu setzen. Als Grundlage dafür bietet sich die Norderneyer Erklärung an. Hier werden Kernpositionen formuliert, die sowohl grundsätzlicher Natur sind als sich auch insbesondere auf die Rolle der Kinderund Jugendhilfe beziehen.

Lampedusa

Mitte Juli 2017 startet die „M/S Anton“ in Dänemark Richtung deutsche Nordseeküste. Die M/S Anton ist ein altes Fischeboot und wird von der gemeinnützigen dänischen Organisation „Levende Hav – Danish Society for Living Sea“ unterhalten. Auf ihr stehen 70 wunderbare Bronzefiguren des Künstlers Jens Galschiøt.
Nach den Stationen Bremen, Norderney und Emden trifft sie Mitte August in Papenburg ein. Hier wechseln die Bronzefiguren auf die „Aljadj Djumaa“ über. Dieses Schiff wird von einer gemeinnützigen Vereinigung mit Namen „Rederij Lampedusa“ aus Amsterdam betrieben. Es war im Sommer 2013, aus Ägypten kommend, mit 217 Eritreern und 65 Äthiopiern an Bord vor Lampedusa von der italienischen Küstenwache beschlagnahmt worden.

Die Tour der beiden Boote

Unser Beitrag

An vielen dieser Orte werden wir zusammen mit der Outlaw-Stiftung unsere Lesung veranstalten. Oft wird die auf dem Boot vorgetragen. Sprecherinnen und Sprecher werden in der Regel Mitglieder des Spielkreis Theater der Matthias Kirche Hannover sein.

Einige Male werden wir jedoch mit lokalen Partnern zusammenarbeiten: So zum Beispiel in Emden, wo das Max-Windmüller-Gymnasium die Sprecherinnen und Sprecher stellen wird, oder in Potsdam, wo die Sprechergruppe vom Diakonischen Werk Potsdam gebildet wird, oder in Duisburg, wo wir mit dem Verein „Der Bunte Tisch“ aus Moers kooperieren.

Wo und wann genau „Ein Morgen vor Lampedusa“ präsentiert wird, werden wir hier bald ankündigen.