Wie Schulen mitmachen können

Das Schulprojekt wurde bis November 2017 vom Nds. Landesamt für Soziales und von der Lotto-Sport-Stiftung unterstützt. 50 niedersächsische Schulen nahmen am Projekt teil, darüber hinaus beteiligten sich 15 weitere Schulen aus anderen Bundesländern. Wir freuen uns über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit ihnen!

Im Jahr 2018 stehen leider keine Mittel mehr zur Verfügung. Trotzdem können interessierte Schulen weiterhin die Lesung präsentieren. Wir erklären hier, was noch möglich ist.

Wir möchten Schülerinnen und Schüler in allgemein- und berufsbildenden Schulen (ab Klasse 9) dazu anregen, sich aktiv mit dem Thema Flucht und Asyl auseinanderzusetzen und sie dabei unterstützen, die Lesung selbständig zu präsentieren.

Ziele des Schulprojekts

Sie sind:

  • Jugendliche auf die Flüchtlingsproblematik aufmerksam machen und dafür zu sensibilisieren;
  • die Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber Flüchtlingen erhöhen und die Willkommenskultur fördern;
  • die Arbeit von anerkannten Organisationen unterstützen, die sich für Flüchtlinge einsetzen.

Mitwirkung der Schulen

Die Mitwirkung der Schulen gestaltet sich in drei Phasen.

Phase A

Die Schule beschließt ihre Teilnahme am Projekt und schließt mit uns darüber eine Vereinbarung

Dabei entscheidet sie auch den didaktischen Rahmen des Projekts. Die Lesung kann zum Beispiel am Anfang bzw. am Ende eines Projekttages/einer Projektwoche zum Thema Flucht und Asyl oder im Zusammenhang mit dem Fachunterricht vorgestellt werden. Die diesbezügliche Entscheidung trifft die Schule.

Phase B

Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern (Klasse, Kurs, AG) bereitet die Lesung vor. Gleichzeitig setzt sie sich mit dem Thema der Lesung auseinander.

Wir stellen den Schulen gegen eine Gebühr von 25 € folgende Materialien zur Verfügung:

  • das Skript der Lesung für die Sprecherinnen und Sprecher;
  • die Musik-CD „Lampedusa, 3. Oktober 2013“ (solange der Vorrat reicht). Danach müssen die sechs Lieder entweder von amazon.de oder spotify.com/de oder itunes.apple.com/de/ herunter geladen werden.;
  • die PowerPoint-Präsentation mit Bildern vom „Archivio Storico Lampedusa“ und aus anderen Quellen;
  • die besondere Fassung des Skripts für die Techniker/innen (Licht, Ton, Bilder);
  • die Vorlage des GEMA-Anmeldeformulares mit den nötigen Angaben zu den Liedern;
  • ein von uns erstelltes Handbuch zur szenischen Lesung mit umfassenden Informationen zu allen Aspekten des Projekts.

Schon die Vorbereitung der szenischen Lesung seitens der Schülerinnen und Schüler erfordert eine realitätsnahe Auseinandersetzung mit verschiedenen Aspekten des Themas (zum Beispiel: Gründe und Herkunft der Flüchtlinge; Risiken, die sie auf sich nehmen, um Europa zu erreichen; Flüchtlingspolitik der EU; Aufnahme von Flüchtlingen in Niedersachsen, Vorurteile und Willkommenskultur; Fremdenfeindlichkeit).

Zur Vorbereitung der Lesung gehören neben dem fachlichen und organisatorischen Teil – Lesetechnik, Erarbeitung von möglichen Varianten der Inszenierung, Wechselspiel Ton, Licht und Bild, Werbung – das Einholen und Verarbeiten von Informationen über Flüchtlingsheime vor Ort und die Arbeit der Flüchtlingsorganisationen bzw. zuständigen Behörden sowie über die sozialen und politischen Aspekte des Themas. Wir können, wenn Sie es wünschen, für die von den Schulen organisierten Veranstaltungen geeignete Werbematerialien (Poster, Folder) kostenlos entwerfen. Druckkosten können wir leider nicht übernehmen.

Phase C

Schülerinnen und Schüler präsentieren die Lesung. Optimalerweise sollten pro Schule zwei Lesungen geplant werden, eine für die Schulgemeinschaft und eine für die Öffentlichkeit. Beide sollten von der beauftragten Schülergruppe gestaltet und in den Räumen der Schule präsentiert werden. Nach der Lesung empfehlen wir, dass ein Gespräch mit geladenen Gästen und mit Beteiligung des Publikums stattfindet.

Notausgänge

Bis zum 15. Februar 2018 kann das Heft „Notausgänge“ hier heruntergeladen werden! Das Heft wurde von Brigitte Bialkowski, Hartwig Heine, Marcella Heine und Georg Mesch verfasst. Claudia Mentzen war für die Grafik zuständig.

Mehr Infos zum Heft „Notausgänge“

 

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